Veranstaltungen für den Stadtteil, deren Planung und Durchführung stehen im Mittelpunkt dieses Mikroprojektes.
Projektidee
Im Projekt "Begegnung in unserer Straße" stehen Veranstaltungen für den Stadtteil, deren Planung und Durchführung im Mittelpunkt. Es gilt, Anlässe und Termine zu finden, zu denen Veranstaltungen sinnvoll erscheinen, etwa das Zuckerfest oder Weihnachten. Im Rahmen der Planung einer konkreten Veranstaltung müssen schließlich Mitwirkende gefunden werden. Schon hier soll der Austausch über Herkunftsländer und -Kulturen der Bewohner/-innen und damit auch das gegenseitige Kennenlernen gefördert werden. In der Durchführung einer Veranstaltung realisiert sich das friedliche Miteinander im Stadtteil.
Das Projekt richtet sich an Personen, die Projektmanagement praktisch erlernen und trainieren wollen. Es gründet auf Anfragen aus dem Stadtteil zur näheren Auseinandersetzung mit der eigenen bzw. einer zunächst weniger bekannten Kultur. Ziele sind die Förderung von Toleranz und die selbständige Wahrnehmung und Ausgestaltung des sozialen Lebens vor Ort. Es soll eine gleichberechtigte Teilnahme von Frauen und Männern erreicht werden.
Zielgruppe
Die Teilnahme am Projekt steht allen am Thema Interessieren offen, insbesondere Personen, die einen Zugang zum Arbeitsmarkt suchen bzw. ihre Position in der Arbeitswelt stärken wollen.
Veranstaltungsform
Die Projektinhalte werden vor Kursbeginn gemeinsam mit den Teilnehmern abgestimmt. Dazu findet ein Treffen im Stadtteilbüro statt. Geplant sind vierzehntägig Treffen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Projektumsetzung und Fazit
Das Mikroprojekt hatte sich fest umrissene Ziele gesetzt: die gleichmäßige Verteilung praktischer und planerischer Aufgaben, um die traditionelle Aufgabenteilung zu hinterfragen und möglichst aufzubrechen. Im Rahmen der Teilnehmerakquise war eine Veranstaltungsreihe “Meine Geschichte” beabsichtigt, in der Bewohnerinnen und Bewohner aus verschiedenen Kulturkreisen über das Leben in der neuen Umgebung berichten sollten. Trotz umfangreicher Konzeptualisierung und kontinuierlichem Kontakt mit den Bewohner/-innen des Fördergebietes konnte die Veranstaltungsreihe wegen mangelnder Teilnehmerzahlen nicht initialisiert werden. Dennoch konnten wichtige Erfahrungen zu den örtlichen Gegebenheiten gesammelt werden. So kann dem Wunsch der Bewohner/-innen nach einer Unterstützung in Fragen der Veranstaltungsplanung in künftigen Projektvorhaben auf alternativen Wegen Rechnung getragen werden.