Der besondere Erfahrungsrahmen für Frauen in diesem Mikroprojekt, auch unterschiedlicher Kulturen, ist besonders geeignet, sich und andere genauer in den Blick zu nehmen und voneinander zu lernen.
Grundsätzlich sind Frauen in unserer Gesellschaft in entscheidungsrelevanten und öffentlichkeitswirksamen Positionen unterrepräsentiert. Für Frauen in Stadtteilen mit erhöhtem Entwicklungsbedarf kommen die Stigmatisierung des Wohngebietes und Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft und religiöser Überzeugung erschwerend hinzu, wenn es darum geht, selbstbewusst und als Frau eigene Interessen (individuelle und kollektive) zu artikulieren und (öffentlich) zu vertreten. Im Projekt „Frauenwirken“ erfahren Frauen unterschiedlicher kultureller Herkunft Unterstützung und Training, um insbesondere Artikulationsfähigkeit, Selbstdarstellung, Selbstbehauptung und eigene Interessensvertretung zu erlernen.
Der besondere Erfahrungsrahmen für Frauen, auch unterschiedlicher Kulturen, ist besonders geeignet, sich und andere genauer in den Blick zu nehmen und voneinander zu lernen. So können Selbst- und Fremdwahrnehmung geschult und die Fähigkeit zum Erkennen und Präsentieren eigener Stärken trainiert werden. Unter aktiver Beteiligung der Teilnehmerinnen werden Themenschwerpunkte ausgewählt, ergänzt und gemeinsam erlebt. Zur Auswahl stehen Angebote in den Bereichen: Aussehen, Körpersprache, Haltung; kultureller Vergleich von Umgangsformen; sprachliche Voraussetzungen, Rhetorik; Hervorhebung eigener Stärken und Erkennen von Schwächen; Präsentation, Bewerbungstraining; "Demokratie lernen"/ Streitkultur; Strategien zur Interessenvertretung, kollektives Handeln.
Diakonisches Werk Worms-Alzey
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