Das Trommelprojekt

Fasziniert hören wir auf afrikanische Rhythmen, unsere Musik ist beeinflusst von Klängen aus fernen Ländern. Die Menschen, von denen diese Musik stammt, leben in unserer Nachbarschaft. So ergibt sich die Gelegenheit, hautnah Trommeln und Rhythmen zu erlernen. Aber was bedeutet diese Musik eigentlich? Im Projekt "Trommelkurs" werden auch Geschichten erzählt, die zu den jeweiligen Rhythmen gehören, und Kenntnis und Respekt der afrikanischen Kulturen, Herkunft und Bedeutung ihrer Musik vermittelt. Dabei ist es schwieriger im Takt zu bleiben, als man denken mag. Beim Trommeln steht das eigene Gefühl für Rhythmus neben diszipliniertem Üben, Ausdruck eigener Möglichkeiten neben dem Sich-Einfügen in die Gruppe. Das gemeinsame Musizieren stärkt die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten und verbindet.

 
Bild: Eine afrikanische Trommel.

Projektidee

Fasziniert hören wir auf afrikanische Rhythmen, unsere Musik ist beeinflusst von Klängen aus fernen Ländern. Die Menschen, von denen diese Musik stammt, leben in unserer Nachbarschaft. Das Projekt bietet die Gele-genheit, hautnah Trommeln und Rhythmen zu erlernen. Erworben werden Kennt-nisse über die Instrumente, ihre Bauweise und Herkunft; Rhythmen und Klänge werden ausprobiert und gemeinsam erlernt. Es werden Geschichten erzählt, die zu den jeweiligen Rhythmen gehören. Die Bedeutung der Lieder wird so erschlossen, eine neue Erfahrung der afrika-nischen Kulturen geboten. Musik ist mehr als die technische Beherrschung des Instru-mentes - Musik öffnet neue Welten, Aus-drucksmöglichkeiten, Austausch zwischen den Kulturen. Beim Trommeln steht das eigene Gefühl für Rhythmus neben diszipliniertem Üben, Ausdruck eigener Möglichkeiten neben dem Sich-Einfügen in die Gruppe. Mit der je eigenen Kreativität der Teilnehmenden und durch gegenseitige Bereicherung trägt das Trommelprojekt zur Kultur und Kommunikation in seiner Umgebung bei.


Bild: Ein Auftritt der Projektteilnehmer auf einer Straße im Wohngebiet Wormser Süden.

Projektumsetzung

Das Trommelprojekt bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen musikalischen Kompetenzen zu erproben und auszuweiten. Vorkenntnisse sind nicht nötig, nur Neugierde. Zwei Trommellehrer trainieren die Teilnehmen-den individuell und als Gruppe. So wird darauf geachtet, dass alle ausreichend gefördert werden.
In regelmäßigen Übungsstunden geschieht das Erlernen und Üben des Instrumentes "afrikanische Djembe". Darüber hinaus werden weitere Kenntnisse zu Musik und Kultur Afrikas vermittelt. So soll über die Vermittlung praktischen und theoretischen Wissens hinaus die Achtung vor den afrikanischen Menschen und ihren Leistungen gestärkt werden.
Gleichzeitig muss die Gruppe ihren eigenen Rhythmus finden. Regelmäßige Gespräche und Feed-back-Runden dienen dem Austausch über das Gelernte, sollen dazu beitragen, Toleranz und Demokratie zu fördern. Dies geschieht, indem die Gruppenmitglieder aufeinander achten, hören, den richtigen Ton zu treffen haben. So entsteht ein guter Klang, im akustischen wie im übertragenen Sinn.


Bild: Ein Kursleiter übt das Trommeln mit den Projektteilnehmern.

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass Frauen und Männer, Personen unterschiedlicher Herkunft, Jungen und Mädchen, verschiedene Altersgruppen eine möglichst gemischte Gruppe bilden.

Veranstaltungsform

Das Projekt findet als regelmäßige Übungsstunde statt; hinzu kommen Vorbereitungen auf Auftritte zu verschiedenen Gelegenheiten. Die Auftritte vor Publikum sind Höhepunkte des Projektes und der so besuchten Veranstaltungen.


Bild: Logo des Evangelischen Dekanates Worms-Wonnegau.

Projektidee

Profilstelle Ökumene im Evangelischen Dekanat
Worms-Wonnegau
Seminariumsgasse 1
67547 Worms


e.mohri@t-online.de


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