Umgestaltung Bahnübergang Fahrweg (K6)

Künftig soll der Fahrweg unter der Bahnlinie durchgeführt werden.

Danach entfällt die Bahnschranke und Autofahrer können ohne Halt passieren.

Diese Baumaßnahme ist Bestandteil der Äußeren Ringes, der den Verkehrsfluss optimieren wird.

Die Fahrbahnbreite wird 7,50 Meter betragen, Baubeginn soll 2010 sein, bei einer Bauzeit von einem Jahr.

 
Bild: geschlossener Bahnübergang am Fahrweg

dieses Bild soll demnächst der Vergangenheit angehören: geschlossener Bahnübergang am Fahrweg

Bild: Oberbürgermeister Michael Kissel informiert sich am Fahrweg über die geplante Baumaßnahme

Oberbürgermeister Michael Kissel informiert sich am Fahrweg über die geplante Baumaßnahme

Eisenbahnüberführung am Bahnübergang 512/Fahrweg (K6) in Worms-Herrnsheim

Projektleiter / Abteilung:
René Kurz, Abteilung 6.6 - Verkehrswegebau

Beschreibung des Projektes:
Der beschrankte BÜ 512 befindet sich östlich der Ortslage Worms-Herrnsheim an der DB Strecke Mainz-Mannheim. Diese kreuzt derzeit den Fahrweg höhengleich und ist mit einer herkömmlichen Schrankenanlage gesichert.
Der Umbau des BÜ 512 inklusive Verkehrsanlage erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 750m. Dabei unterquert die Straße die Eisenbahntrasse (lichte Durchfahrtshöhe 4,70m).
Der in der Straßenplanung vorgesehen Kreisel ist später auch Bestandteil der Parallelentlastung der B9.
Das Kreuzungsbauwerk in Form einer Grundwasserwanne wird seitlich hergestellt und wird nach Fertigstellung eingeschoben.

Beteiligte am Projekt: 
Stadt Worms mit den Abteilungen 6.1 Stadtplanung, 6.3 Stadtvermessung, 6.6 Verkehrswegebau, 6.7 Grünflächen, DB Netz AG, Planungsbüro Mailänder Ingenieur Consult, Ingenieurbüro IBES - Geotechnik

Finanzierung:
Die Baukosten betragen voraussichtlich ca. 5,2 Millionen € brutto. Es ist geplant, eine Eisenbahnkreuzungsvereinbarung zwischen der Stadt Worms, der DB Netz AG und dem Bund zu schließen, wonach die kreuzungsbedingten Kosten nach § 13 Abs. 1 EkrG von der Stadt Worms, der DB Netz AG und dem Bund zu je einem Drittel getragen werden. Weiterhin ist beabsichtigt, den Eigenanteil der Stadt Worms (d.h. ein Drittel der kreuzungsbedingten Kosten sowie die Gesamtkosten der darüber hinausgehenden übrigen Maßnahme) gemäß Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (EntflechG/LFAG) mit einem Fördersatz von voraussichtlich 60% der zuwendungsfähigen Kosten zu refinanzieren.
Die Stadt Worms wird einen entsprechenden Förderantrag stellen.

Projektablauf:
Um Baurecht zu erlangen haben wir das Bebauungsplanverfahren N103 eingeleitet. Parallel hierzu wird zeitnah ein Termin zusammen mit der DB Netz AG beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz in Mainz zur Abstimmung des EkrG stattfinden. Nach Berücksichtigung aller Genehmigungsläufe ist nach aktuellem Stand die Ausschreibung sowie Vergabe der Baumaßnahme für das IV. Quartal 2009 vorgesehen. Der Baubeginn wäre somit im Frühjahr 2010.



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