Sanierung der Neusatzbrücke

Eine der am meisten befahrenen Brücken in Worms, die Neusatzbrücke am Hochstift, muß saniert werden.

Im Zuge der Sanierung soll dieser Verkehrsknotenpunkt ausgebaut werden. Die Brücke wird verbreitert und ein Kreisel sorgt für optimierten Verkehrsfluß.

Derzeit befahren täglich rund 17.000 KFZ die Brücke.

Das Bauwerk hat ein Gewicht von 500 Tonnen.

In Worms existieren 168 Brückenbauwerke

 
Bild: hohes Verkehrsaufkommen auf der Neusatzbrücke

hohes Verkehrsaufkommen auf der Neusatzbrücke

Bild: Neusatzbrücke

Oberbürgermeister Michael Kissel informiert Vertreter der Presse über die geplanten Baumaßnahmen an der Neusatzbrücke

Bezeichnung des Projektes: Sanierung Neusatzbrücke

Frühester Baubeginn:
2009/2010

Bauzeit:
ca. 3 Jahre

Projektleiter / Abteilung:
Herr Plötz, 6.6 Verkehrswegebau

Beschreibung des Projektes: 
Sanierung der Neusatzbrücke einschließlich Erweiterung durch einen Kreisverkehr zur Behebung der festgestellten statischen und verkehrstechnischen Mängel.

Statische Mängel: - Rollenlager defekt - Belag verformt- Abdichtung undicht- Geländer zu niedrig.

Verkehrstechnische Mängel: - Knoten kann die verkehrlichen Anforderungen nicht mehr erfüllen - der abbiegende Verkehr nahezu aller Verkehrsströme, hauptsächlich Schwerlastverkehr behindert sich nicht nur gegenseitig, sondern gefährdet auch den Fußgängerverkehr wegen der nicht ausreichenden Verkehrsräume- Schleppkurven des Schwerlastverkehrs überstreichen die Verkehrsflächen anderer Verkehrsteilnehmer (Fußgängerwege und Brückenkappen).

Maßnahmen zur Behebung der statischen Mängel:
Um die erwähnten notwendigsten statischen Mängel zu beheben müssten ca. 250.000.-€ aufgewendet werden. Das Bauwerk bleibt immer noch ein altes mit allen verkehrstechnischen Mängel, bei dem im Laufe der Jahre weitere kostenintensivere Reparaturen anfallen werden.

Maßnahmen gegen verkehrstechnische Mängel:
Das Bauwerk muss so verbreitert werden, dass ausreichende Spur- und Gehwegbreiten vorgehalten werden können. Hierzu muss das Bauwerk nach Süden hin um ca. 15 Meter im Mittel verbreitert und der Verkehr mit einem Kreisverkehrsplatz geregelt werden. Diese verkehrstechnische Lösung gewährleistet auf längere Sicht eine zufriedenstellende Abwicklung des Verkehrs.

Beteiligte am Projekt:
Ing. Büro Dr. – Ing. Hubert Verheyen, Wilhelmstraße 7-11, 55543 Bad Kreuznach(Tragwerksplanungen)

BBV Vorspanntechnik GmbH, Industriestraße 98 ;67240 Bobenheim – Roxheim (Schwingungsprüfungen und Spannglieduntersuchungen)

Prof. Dr. – Ing. Thomas Bauer Sachverständiger für Schäden an Gebäuden und Bauwerken; Oranienstraße 23, 55543 Bad Kreuznach (Betonprüfungen)

Boxleitner, beratende Ingenieure, Ostallee 3-5, 54290 Trier (Verkehrsplanung)

Finanzierung:
Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf ca. 3,9 Mio €. Es sind nach dem Entflechtungsgesetz Fördermittel vom Land zu erwarten.

Geplant ist ein Landeszuschuss von 70%, die Stadt trägt 30% der Kosten, jedoch verteilt über mehrere Jahre.



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