Neue Bahnhofsunterführung (07.01.2010)

Die Unterführung unter dem Wormser Hauptbahhof, die den Bahnhofsvorplatz zur Innenstadt auch mit dem Bahnhofsvorplatz West verbindet, war jahrelang wahrlich kein Aushängeschild. Eng, schmutzig, unbeliebt. Die neue Unterführung präsentiert sich hell, freundlich und geräumig.

 
Bild: Oberbürgermeister Kissel und weitere städtische Mitarbeiter präsentieren die neue Werbekampagne

Bild: Oberbürgermeister Michael Kissel (3. v.l.) und weitere städtische Mitarbeiter präsentieren die neue Werbekampagne "gewußt Wo"

Bild: Werbeplakat mit Nibelungenfigur Hagen

Kein "Angstraum" mehr

Wer die Entwicklung am Wormser Bahnhof aufmerksam verfolgt, bemerkt dieser Tage eine weitere Verbesserung. Die neugestaltete Bahnhofsunterführung, für die als öffentlicher Weg die Stadt zuständig ist, wirkt lichtdurchflutet, sauber und freundlich. Eine gute Ausleuchtung macht aus dem ehemaligen "Angstraum" eine attraktive Meile. Die Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen sind mit Naturstein verblendet, auf dem Boden glänzt Granit. Die Wände, aus vandalismussicherem Verbundglas enthalten Gestaltungselemente, in denen die Stadt für sich wirbt.

Die Kampagne "Gewusst WO", macht den Besucher und "Vorbeigänger" auf das Kernprofil der Stadt aufmerksam. So ist zu zum Beispiel in Anspielung auf die Nibelungensaga Hagens Kopf zu sehen und zu lesen: "Lieben und sterben lassen? > Gewusst WO". Reformator Martin Luther grüßt mit "Hier stehen und nicht anders können? > Gewusst WO".

Sehr attraktiv gestaltete Plakate, alle im gleichen Stil, werben aber auch für Wormser Veranstaltungen wie die Nibelungen-Festspiele, Jazz & Joy oder das traditionsreiche Backfischfest. Zum Fest aller Wormser heißt es "Scholle oder Schorle? > Gewusst WO".

Das alles ist Teil einer Imageoffensive, die im städtischen Arbeitskreis "Kuseti" koordiniert wird. Dort sind neben Kultur und Veranstaltungs GmbH, Tourist Information und Stadtmarketing auch die Wirtschaftsförderung sowie Presse- und Internetabteilung vertreten.

Die städtischen Messestände für Tourismus-Auftritte sind gleichfalls nach dem "Gewusst WO"-Prinzip gestaltet, digitale Infoterminals entlang der Sehenswürdigkeiten und eine Homepagevariante für Mobilgeräte runden die Offensive ab. Der Interessierte soll möglichst an jedem gewünschten Platz ausführliche Informationen zur Attraktivität der Stadt erhalten.

Einen wichtigen Eindruck der Stadt gewinnen die Besucher auch gerade an den Stadteingängen. Dazu zählt eben auch der Bahnhof. So investieren Bahn, Land und Stadt insgesamt mehr als 40 Millionen Euro im und rund um den Bahnhof.

Oberbürgermeister Michael Kissel ist zuversichtlich, dass noch in 2010, spätestens jedoch Anfang 2011, mit der Umgestaltung des eigentlichen Hauptplatzes vor dem Bahnhof begonnen werden kann. "Ein Mammutprojekt...", so Kissel, "...nach dessen Fertigstellung der Bahnhof, als Vistenkarte unserer Stadt, wieder ein Vorzeigeobjekt sein wird."

Mehr zur Bahnhofsanierung finden Sie ...hier


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